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VR-Bank eG
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VR-Bank schließt außergewöhnliches Geschäftsjahr ab

 

6 Prozent Dividende beschlossen

Die Nähe zu den Menschen in der Region ist und bleibt das Markenzeichen der VR-Bank. Die Förderung der Wirtschaft und der Menschen steht im absoluten Fokus der größten genossen-schaftlich strukturierten Universalbank in der Wirtschaftsregion Aachen, Düren, Heinsberg und Euskirchen.


Ein gutes Ergebnis und erfreuliche Wachstumsraten kennzeichnen ein außergewöhnliches Geschäftsjahr 2008. Die Bank hat die Turbulenzen an den Finanzmärkten nicht nur schadlos überstanden - sie ist sogar gestärkt daraus hervorgegangen.

Die Bilanzsumme der VR-Bank stieg in 2008 um 8,7 Prozent auf 1,244 Milliarden Euro. Im Kreditbereich konnte zum Vorjahr ein Wachstum von 2,8 Prozent auf 701,7 Millionen Euro erreicht werden. Die Kundeneinlagen expandierten um 6,6 Prozent auf 940,8 Millionen Euro trotz eines verschärften Wettbewerbsdrucks. Das betreute Kundengeschäftsvolumen belief sich auf über 
2,1 Milliarden Euro. Die Steigerung des Überschusses der normalen Geschäftstätigkeit um 9,6 Prozent ist auf die gute Entwicklung in nahezu allen Geschäftssparten zurückzuführen.

„Finanzmarktkrise, Kreditklemme, Wirtschaftskrise, Rezession – das sind die Schlagworte, die die Wirtschaftsnachrichten in diesen bewegten Zeiten prägen. Das Marktumfeld hat sich gravierend und nachhaltig verändert. Aber auch in dieser Zeit gibt es eine Konstante – der Mittelstand ist und bleibt der Motor der Wirtschaft.

Vor diesem Hintergrund gilt es, auch für die VR-Bank die Krise in besonderer Weise als Chance zu sehen. Mit einer konsequenten Ausrichtung auf den Kunden und einem effizienten Kosten- und Risikomanagement wollen wir auch in Zukunft unsere hohe Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen“, sagte VR-Bank Vorstandsmitglied P. Horst Call im Rahmen der Vertreter-versammlung in der Stadthalle Alsdorf für das Geschäftsjahr 2008.

In der „regionalen Leistungsbilanz 2008“ dokumentiert die 
VR-Bank ihre Verbundenheit mit der Region als Steuerzahler mit Steuerleistungen von über 3,4 Mio. Euro, als Arbeitgeber mit 345 Arbeitsplätzen, als Ausbilder für 17 Auszubildende, als Investor mit einem Investitionsvolumen von nahezu 750.000 Euro an heimische Handwerker und als verlässlicher Partner für mildtätige, kirchliche, gemeinnützige Einrichtungen, Institutionen und Vereine mit Zahlungen von mehr als 250.000 Euro.

Der Vorstand würdigte die Leistung der 345 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich kompetent und verantwortungsbewusst für die Bank und die Interessen der Mitglieder und Kunden einsetzen und damit entscheidend zum Erfolg der VR-Bank beitragen.


Die gewählten Vertreter bestätigten auf der vom Aufsichtsrats-vorsitzenden Gerhard Roderburg geleiteten Vertreterversammlung mit eindeutigen Beschlüssen, dass sie mit dem Kurs der VR-Bank zufrieden sind. Keine Gegenstimmen und keine Enthaltungen konnte der Aufsichtsratsvorsitzende bei den Beschlüssen zur Feststellung des Jahresabschlusses und zur Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat zählen. Die über 33.000 Mitglieder erhalten eine Dividende von sechs Prozent auf ihre Geschäftsguthaben.


Bei den anstehenden Wahlen zum Aufsichtsrat wurden die Mandate der Herren Willi Eckers, Peter Herzog, Dr. Peter Minderjahn und Gerhard Roderburg in den einzelnen Wahlgängen verlängert. Für den aufgrund des Erreichens der satzungsmäßigen Altersgrenze ausgeschiedenen Helmut Vincken wurde Herbert Krauthausen in den Aufsichtsrat gewählt. Während seiner 
32-jährigen Tätigkeit als Mitglied des Aufsichtsrates hatte sich Helmut Vincken um die Belange der Bank und damit um das Genossenschaftswesen verdient gemacht. Zur Würdigung seiner Verdienste überreichte ihm Gerd Kraus, Bankenbetreuer des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes (RWGV), die Ehrenmedaille in Silber des RWGV.